18. Juni 2013
my 21st birthday
Hallo ihr Süßen, Lieben, Hübschen! Ich hoffe ihr hattet einen guten Start in den Tag. Letzte Woche war ja mein Geburtstag und ich bin jetzt schon fast eine Woche 21 Jahre alt. Endlich erwachsen, und zwar in allen Ländern! Ich dachte mir, ich erzähl euch so ein bisschen von meinem Geburtstag und hoffe, dass es euch auch interessiert.

Er fing nicht wie gewöhnlich im Bett an. Im Gegenteil, an einem sehr ungewöhnlichen Ort. Nämlich im Flugzeug! Ihr wisst ja vielleicht, dass ich letzte Woche von Montag bis Mittwoch in Brüssel war. Eigentlich war geplant, am 12.6. um 21 Uhr wieder in Berlin zu sein. Leider wurde daraus nicht, da in Frankreich mal wieder gestreikt wurde und so unser Flug 3 Stunden Verspätung hatte. Ich war ja schon froh, dass er überhaupt gekommen ist. Eigentlich hatte ich mich schon gesehen, den Geburtstag am Flughafen zu verbringen. Zum Glück kams dazu nicht.
Allerdings hatten wir wie gesagt 3 Stunden Verspätung und wer rechnen kann, weiß: 21 + 3 = 24. Um 0 Uhr saß ich also noch im Flugzeug und wurde 1 Jahr älter. Dazu kam, dass mir ein Ständchen gesungen wurde. Von Leuten, die ich kannte und von völlig unbekannten. Ich war total gerührt und es war wirklich schön.
Danach wurde ich sogar abgeholt vom Flughafen und musste nicht mehr die lange Reise mit der S-Bahn antreten. Dann endlich zu Hause angekommen, schlief ich langsam ein und bekam noch grade so mit, wie die ersten Geburtstags-SMS eintrudelten.

Am nächsten Tag wurde ich dann ganz traditionell zum Geburtstagstisch geleitet und machte die ersten Geschenke auf. Ein besonderes Highlight war da das Geschirr, dass mir meine Mama schenkte. Damit werde ich jetzt sicher tolle Rezeptfotos machen können und auch so, sehen sie einfach zuckersüß aus!

Natürlich gabs auch noch viele andere Geschenke, die genauso toll waren, ich aber jetzt nicht unbedingt alle nennen will. Ich bin nicht so ein Fan von: “Hier seht mal, was ich geschenkt bekommen habe.” Nicht, weil ich denke, damit will man nur angeben, sondern einfach, weil ich glaube, dass das doch niemanden interessiert oder?
Was noch besonders war an dem Geburtstagtisch, war der Kuchen. Mein einziger Geburtstagswunsch dieses Jahr war nämlich, einen Kuchen mit 21 Kerzen darauf zu haben, den ich dann auspusten konnte. Sowas wurde irgendwie nie bei uns gemacht, aber mit 21 Jahren wars endlich mal an der Zeit, das nachzuholen!

Ein Tag davor kamen übrigens ein schönes Paket – pünktlich zu meinem Geburtstag – von Bloomy Days an. Ich durfte den Service einmal testen und darin war ein wunderschöner Blumenstrauß, der natürlich einen Ehrenplatz auf meinem Geburtstagstisch erhielt.
Kurz zum Konzept von Bloomy Days: Es ist das erste Schnittblumen-Abonnement Deutschlands. Frische Blumen, sorgfältig und bedacht ausgesucht und direkt nach Hause geliefert. Das ist ungefähr das Prinzip von Bloomy Days. Du kannst einmalig einen Blumenstrauß bestellen oder gleich ein Abonnement abschließen, wobei dir jede Woche, alle zwei Wochen oder einmal im Monat ein Strauß nach Hause oder ins Büro geliefert wird. Verschenken geht ebenfalls. Das Abo kannt du sofort kündigen, wenn du keine Sträuße mehr wünschst.

Besonders schön ist es, dass die Blumen immer zu der passenden Saison ausgesucht werden und es wirklich besondere Blumen sind. Jeder Strauß sieht anders aus und ist immer wieder ein Kunstwerk. Als ich meinen Strauß bekommen habe, war ich so begeistert. Es waren auch noch so schöne Farben! Wer sich also gern überraschen lassen will und es schön findet, wenn ein Sträußchen im Zimmer steht, für den ist es genau das richtige. Der ganze Spaß kostet 19,90€.

Übrigens waren die Blumen wirklich ganz frisch, als ich sie erhalten habe. Ich konnte sie nur leider nicht sofort fotografieren, weil ich einfach keine Zeit hatte. Deshalb sehen sie auf den Fotos leider nicht mehr ganz so frisch aus. Aber egal, wieder zurück zu meinem Geburtstag:
Nachdem ich also meine ersten Geburtstaggeschenke bekommen habe, machte ich mich auch sogleich an die Vorbereitung für mein Geburtstagspicknick. Eigentlich hatte ich geplant, mit ein paar Freunden am Freitag in eine Bar zu gehen (hab ich dann auch gemacht), aber meine Kommilitoninen baten mich, in die Uni zu kommen an meinem Geburtstag. Da ich aber gar keine Lust hatte, an meinem Geburtstag da rumzusitzen, schlug ich das Geburtstagspicknick als Komprimiss vor.
Es war wirklich toll. Sie haben sich alle so viel Mühe gegeben. Es wurde Kuchen gebacken und Schokobrot, Früchte wurden mitgebracht, Süßes, Nudesalat und noch so viel mehr. Es war tolles Wetter und wir setzten uns in den Volkspark. Dazu noch Musik von Jack Johnson und es hätte einfach nicht besser sein können. Ich fühlte mich in meinem Studienkreis richtig angekommen und war so froh, sie alle kennen gelernt zu haben.
Am Abend ging es dann noch ganz traditionell zum Lieblingsitaliener (ja ich weiß, schon wieder essen..) und dann fiel ich nur noch fix und fertig ins Bett.
Es war kein besonders spektakulärer Geburtstag (bis auf das mit dem Flugzeug), aber dennoch war er rundum perfekt. Momentan liebe ich mein Leben, so wie es ist und ich versuche dieses Gefühl so lang wie möglich festzuhalten, da ich weiß, dass auch wieder schlechtere Zeiten kommen. Dennoch versuche ich einfach im Moment zu leben und ihn voll auszukosten.
Eure Laura
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14. Juni 2013
Laura in Brüssel {instagramphotography}
Hallo ihr Süßen. Ich bin wohl behalten wieder in Deutschland und kann euch endlich von meinem Brüssel-Ausflug erzählen. Gestern hatte ich dafür keine Zeit. Da wurde mein Geburtstag gefeiert. Bin nun auch in Amerika volljährig. Allerdings kommts mir so vor, als hätte ich grade eben erst den letzten Post zu meinem 20. Geburtstag geschrieben. Verrückt!
Brüssel kannte ich ja schon. Daher war ich wenig begeistert, als ich erfahren habe, dass wir dort hin fahren. Ich hätte mir gern Schweden oder Finnland oder so angehen. Leider wurde es aber dann doch Brüssel.

Montag in aller frühe gings dann los. Ich musste 3 Uhr morgens aufstehen (!!) und dann noch zum Flughafen fahren, der leider am Arsch der Welt liegt. (Nein, ich meine nicht den BER). Irgendwie hatte ich mich dann doch gefreut. Endlich nach einer Ewigkeit mal wieder fliegen und mit meinen Kommilitonen komme ich ja auch gut klar. Unseren ersten Besichtigungspunkt hatten wir gleich 10 Uhr morgens. Ihr könnt euch vorstellen, wie wir alle durchhangen und einfach nur ins Bett wollten.

Danach hatten wir etwas Zeit, um essen zu gehen und dafür wollten wir mit der U-Bahn fahren, um ins Stadtzentrum zu kommen. Zwar war ich schon in Brüssel, aber die U-Bahn musste ich dort noch nie benutzen. Da ich immer Freunde dort besuchte, fuhren wir auch immer mit dem Auto. Erst einmal regte es mich total auf, dass es kaum englische Beschriftungen gab. Man muss bedenken, dass Brüssel die Hauptstadt Europas ist.. Das fand ich wirklich eine Frechheit. Wenn ich allein gewesen wäre, wär ich aufgeschmissen gewesen. Ich hab früher in der Schule nur Spanisch gelernt.

Das zweite waren die gefährlichen U-Bahnen. Warum waren sie so gefährlich? Ganz einfach: Die U-Bahn kommt, die Türen gehen auf und Unmengen von Menschen steigen aus. Wir steigen ein und plötzlich als ich einsteigen will, gehen die Türen wieder zu. Ich stand also mitten in der Tür, vor und hinter mir Leute und die schließen einfach die Tür. Die war auch so schwer, dass mir nichts anderes übrig blieb, als zu versuchen, wieder rauszukommen.

Natürlich gabs auch schöne Seiten. Die Architektur hat mir grade im Zentrum sehr gefallen. Genauso wie die vielen, kleinen Läden. Allerdings ist Brüssel sehr grau. Ich weiß nicht, ob ich einfach verwöhnt von Berlin bin, aber in Brüssel gabs wirklich kaum grüne Fleckchen.
Die Brüssler sind übrigens extrem aufdringlich. Das hätte ich gar nicht gedacht, aber wir wurden so oft angesprochen bzw. angehupt, als wir da durch die Straßen zogen. Allerdings sind sie auch super freundlich und hilfsbereit und kamen gern mit uns ins Gespräch.

Die Süßigkeiten Shops waren auch klasse. Es war immer wie ein kleiner Kindheitstraum, der in Erfüllung ging. Alles voll mit Süßigkeiten und wir durften von allem etwas auswählen. Das war klasse!
Klar, typisch belgische Pommes wurden natürlich auch gegessen. Mit dem Pommesverkäufer kamen wir auch ins Gespräch. Er sagte uns, dass die Regierung vor kurzem viele Pommesläden hat schließen lassen. Warum, konnte er uns allerdings nicht sagen.
Der Rückflug war leider nicht erfreulich. Wir sollten eigentlich um 19:10 Uhr abfliegen, allerdings wurde in Frankreich gestreikt, weshalb sich unsere Abflugzeig um 3 Stunden verschob. Aber besser, als wenn er ganz gestrichen worden wär. Das war bei vielen anderen Flügen der Fall. Daher kamen wir auch nicht 21 Uhr in Berlin an, sondern 24 Uhr. Im Flugzeug wurde dann allerdings noch ein Ständchen für mich gesungen, was sehr cool war. Doch zu meinem Geburtstag gibts noch einen extra Eintrag.

Eure Laura
Tags: Brüssel, instagramphotography, Reisen, Categories: Reisen{ 10 Comments }
11. Juni 2013
{Tasty Tuesday} Schoko-Himbeermarmelade
Hallo ihr Süßen! Während ihr das lest, bin ich nicht zu Hause, sondern im schönen Belgien! Genauer gesagt, in Brüssel. Es ist eine Studienfahrt, allerdings hoffe ich trotzdem, dass ich Bilder und Videos machen kann, die ich euch dann hier zeige! Heute solls aber erstmal nicht um Brüssel gehen. Schließlich haben wir den tasty tuesday! Wie ihr vielleicht schon in der Überschrift gelesen habt, soll es mal wieder um ein Kitchen Basic gehen.

Nämlich die Marmelade! Darauf gekommen bin ich durch die liebe Vivi, die ebenfalls einen Marmeladen-Post online gestellt hatte. Daraufhin hatte ich so Lust bekommen, mal wieder selber welche zu machen, sodass ich das auch getan hab. Habt ihr schon mal Marmelade selber gemacht? Nicht? Kauft ihr etwa die aus dem Supermarkt? Na dann hoffentlich wird sich das ändern ab heute. Denn heute machen wir (Wie auch anders zu erwarten?) HIMBEERMARMELADE (mit Schokolade). Loooous gehts!

| Zutaten: 1kg Himbeeren 100g Kuvertüre 500g Gelierzucker |
Die Himbeeren waschen und die Kuvertüre raspeln.
Die Himbeeren mit einem Pürrierstarb gut durchpürrieren und anschließend in einen Topf geben. Den Gelierzucker dazu geben und aufkochen lassen. Wenn es anfängt zu kochen, die Kuvertüre in den Topf geben und untermischen, ca. 3 Minuten weiterkochen. Jetzt die Marmelade in die vorgefertigten Gläser füllen, zuschrauben und sofort umdrehen. (Das verhindert, dass Luft in die Marmelade gerät und sie haltbar bleibt) Nach 5-10 Minuten könnt ihr die Gläser wieder richtig herum drehen, damit auf dem Boden kein Vakuum entsteht. Die Marmelade gut abkühlen lassen und danach genießen! |



Falls ihrs übrigens mehr traditionell haben wollt, könnt ihr die Schokolade natürlich auch weglassen. Aber ihr seht, Marmelade selber machen ist wirklich nicht schwer!
Übrigens: Ihr seht es am Licht und an den Bildern. Draußen ist es alles andere, als Sommerstimmung. Es regnet und es ist dunkel und ich hab die gleichen Lichtprobleme, wie im Winter.. FURCHTBAR!
Eure Laura
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